Ravioli selber machen mit Spinat Ricotta Füllung – Frische Pasta wie in Italien
Mein Vater hat mir damals das Geheimnis verraten, wie man authentische Pasta von Grund auf zubereitet. Und glaub mir: Ravioli selber machen ist wirklich kein Hexenwerk, wenn du ein paar simple Grundregeln beachtest. Natürlich spielt der perfekte Nudelteig eine extrem große Rolle, aber das eigentliche Herzstück ist das, was ins Innere kommt. Wir halten uns […]
south Direkt zum RezeptMein Vater hat mir damals das Geheimnis verraten, wie man authentische Pasta von Grund auf zubereitet. Und glaub mir: Ravioli selber machen ist wirklich kein Hexenwerk, wenn du ein paar simple Grundregeln beachtest.
Natürlich spielt der perfekte Nudelteig eine extrem große Rolle, aber das eigentliche Herzstück ist das, was ins Innere kommt. Wir halten uns hier an einen absoluten Klassiker und bereiten eine sagenhaft cremige Masse aus Blattspinat und frischem Ricotta zu. Diese Füllung harmoniert nicht nur grandios mit der Pasta, sondern hat auch die ideale Textur. So bleibt sie beim Kochen exakt da, wo sie hingehört – nämlich sicher im Inneren der Teigtaschen.
Wenn du dich Schritt für Schritt an meine Tipps hältst, wirst du deine Familie oder Gäste mit einem Essen auf Restaurant-Niveau umhauen, und das völlig entspannt!
Die besten Ravioli Füllung mit Spinat und Ricotta für echte Genießer
In Italien ist dieser Dauerbrenner auf den Speisekarten auch als „Ravioli di Ricotta e Spinaci“ berühmt. Das Geheimnis dieses Gerichts liegt in dem genialen Zusammenspiel der Aromen. Die herrlich milde, sahnige Textur des Käses trifft auf den leicht herben, würzigen Blattspinat.
Wer die authentische italienische Küche feiert, wird von diesem Erlebnis auf dem Teller nicht genug bekommen. Und das Beste daran: Diese fantastischen selbst gemachten Ravioli mit Spinat Ricotta Füllung sind komplett fleischlos, überzeugen durch ihr kräftiges Aroma aber garantiert auch den größten Steak-Fan am Tisch.
FAQ – So gelingen dir perfekte Spinat Ricotta Ravioli
Trau dich einfach an den Teig heran! Auch ohne jahrelange Kocherfahrung schmeckt dein Ergebnis am Ende so, als hätte eine italienische Nonna den ganzen Vormittag für dich am Herd gestanden. Ein toller Pluspunkt: Du musst dir dafür nicht einmal teure Spezialgeräte anschaffen.
Sobald der Nachwuchs alt genug ist, wird das Ausrollen und Befüllen der Nudeln übrigens zu einem riesigen Familienspaß. Gemeinsam zu kochen verbindet und macht das Projekt noch viel schöner.
Bevor wir uns gleich die Schürzen umbinden und ich dir detailliert erkläre, wie du Ravioli selber machen kannst, räumen wir noch schnell die häufigsten Fragen aus dem Weg. Fehlt dir noch eine Info zum Rezept? Dann schreib mir einfach in die Kommentare.
Woraus macht man Ravioli-Teig?
Klassischerweise wird für gefüllte Eierpasta in Italien sehr feines Weizenmehl (Typ 00) verwendet. Ich schwöre aber darauf, zumindest einen guten Teil fein gemahlenes Semola (Hartweizengrieß) in den Teig einzuarbeiten oder ihn als Basis zu nutzen. Das sorgt für einen tollen, rustikalen Biss, eine wunderschöne Struktur und die Soße haftet später perfekt an den Teigtaschen.
Welche Füllung eignet sich für selbstgemachte Ravioli?
Bei diesem Rezept ist mein unangefochtener Favorit für die Ravioli Füllung die Kombination aus würzigem Spinat und cremigem Käse. Deiner Kreativität sind beim Füllen aber absolut keine Grenzen gesetzt. Kräftige Fleischragouts im Inneren sind ebenfalls ein Traum. Wenn der Herbst vor der Tür steht, punkten süßliche Kürbis- oder edle Trüffel-Kreationen.
Welche Soße für selbstgemachte Ravioli?
Mein ultimativer Rat: Halte dich bei der Soße absolut zurück! Die Pasta selbst ist der Star und bringt so viel großartigen Eigengeschmack mit. Am besten schwenkst du die Nudeln einfach kurz in einer aufgeschlagenen Soße (Emulsion) aus hochwertiger Butter, ein paar Löffeln stärkehaltigem Nudelwasser, frischen Salbeiblättern und reichlich geriebenem Parmesan. Das unterstreicht das Aroma perfekt, ohne es zu überdecken.
Hochwertige Zutaten, um Ravioli selber zu machen
Wie immer in der italienischen Kochkunst gilt: Dein Gericht ist exakt so gut wie die Produkte, die du in die Pfanne wirfst. Darum lege ich beim Einkauf extrem viel Wert auf Frische und Top-Qualität.
Nudelteig
Ein richtig gutes Semola rimacinata (fein gemahlener Hartweizengrieß) ist für mich Gold wert. Du findest es in gut sortierten Supermärkten oder im italienischen Feinkostladen. Es punktet mit einem höheren Eiweißgehalt als normales Haushaltsmehl, wodurch der Teig später einen tollen, elastischen Biss (al dente) bekommt und beim Ausrollen nicht so nervig an den Händen klebt.
Zudem schenkt der Grieß der Pasta diesen herrlich appetitlichen, goldgelben Farbton und sorgt dafür, dass die Teigtaschen im kochenden Wasser stabil bleiben. Knetest du das Ganze nun noch mit richtig guten, frischen Eiern vom Bauernhof nebenan zusammen, hast du die perfekte Basis für ein herausragendes Gericht geschaffen.
Tipp
Wer kein Nudelholz parat hat, kann den Teig zur Not auch mit einer glatten, sauberen Weinflasche ausrollen!
Ravioli Füllung
Für unsere unverwechselbare Ravioli Füllung benötigen wir nur Spinat, feine Zwiebelwürfel, etwas Knoblauch, Ricotta, ein Ei zur Bindung und die passenden Gewürze.
Das absolute A und O hierbei: Die Masse darf auf gar keinen Fall zu feucht sein, sonst weicht der Teig durch und reißt! Drücke den Spinat also gut aus. Greife beim Ricotta am besten zur frischen Ware von der Käsetheke, da diese meist viel vollmundiger schmeckt und oft eine festere, trockenere Konsistenz hat als das wässrige Produkt aus dem Kühlregal.
Soße
Ich schwenke die Pasta am liebsten in einer erstklassigen Weidemilchbutter. Ihr Aroma ist herrlich nussig und intensiv, was dieser Mahlzeit unglaublich guttut. Wenn du diese in der Pfanne leicht aufschäumst und frische Salbeiblätter darin knusprig brätst, entsteht ein Duft in deiner Küche, der dir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Frischen Salbei bekommst du glücklicherweise in der Gemüseabteilung jedes normalen Supermarkts.
Ravioli selber machen – Mein Guide zum perfekten Teller
Ehe du jetzt voller Tatendrang loslegst, nimm dir einen Moment Zeit und lies dir die einzelnen Schritte der Anleitung kurz in Ruhe durch.
Wichtiger Hinweis für deine Arbeitsfläche
Streue immer großzügig Semola unter, damit die fertig geformten Teigtaschen bis zum Kochen nicht aneinander oder an der Platte festkleben.
Das Garen selbst ist auch so eine Sache: Lass das Salzwasser im Topf auf keinen Fall wild sprudeln! Es darf nur ganz sanft sieden (ziehen). So verhinderst du, dass die empfindlichen Nudeln durch die starken Wasserbläschen aufplatzen und sich die leckere Masse ins Kochwasser verabschiedet.
Du hast mein Rezept ausprobiert? Das feiere ich riesig! Wie haben dir und deinen Liebsten die cremigen Spinat Ricotta Ravioli geschmeckt?
Schreib mir jetzt unbedingt einen Kommentar und erzähl mir, ob frische, selbstgemachte Pasta ab sofort öfter bei dir auf dem Speiseplan steht!
Merk's dir!
Du bist leidenschaftlich auf Pinterest unterwegs und suchst immer wieder nach genialen, unkomplizierten Kochideen? Dann lass mir dort gerne ein Follow da und merke dir das beste Rezept, damit du leckere Ravioli selber machen kannst!
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Ravioli selber machen mit Spinat Ricotta Füllung – Frische Pasta wie in Italien

Zutaten
- 200 g Semola + etwas mehr zum Ausrollen
- 2 Eier
- etwas Wasser
- 4 Portionen selbst gemachte Spinat Ricotta Füllung mein Rezept
- 2 EL Butter
- 10-15 Blätter frischer Salbei
- n.B. Pfeffer optional
- n.B. Parmesan optional
Zubereitung
- Semola, Eier sowie einen kleinen Schuss Wasser zu einem geschmeidigen Nudelteig kneten und für 30 Minuten in Frischhaltefolie in den Kühlschrank geben.
- Teig auf einer mit Semola bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrolle uns in ca. 5 cm breite Längsstreifen schneiden.
- Jeweils ca. 1 TL große Portionen der Spinat Ricotta Füllung im Abstand von ca. 5 cm auf dem Nudelteig verteilen.
- Die Nudelfläche mit etwas Wasser bepinseln und einen Teigstreifen darüber klappen und fest andrücken.
- Nun die Ravioli portioniert herausschneiden, entweder mit einem Messer oder einem speziellen gezacktem Roller.
- Nudelwasser mit Salz ansetzen und Butter in einer Pfanne schmelzen.
- Ravioli 2-3 Minuten kochen – nicht sprudelnd!
- Salbei in der Butter sanft anschwitzen, dann die Ravioli ebenfalls kurz in die Pfanne geben. Mit Pfeffer und Parmesan nach belieben abschmecken. Etwas Pastawasser macht es noch cremiger.








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