Pizza Parma – italienisches Rezept mit Parmaschinken und Rucola
Für mich zählt die Pizza Parma ganz klar zu den absoluten Favoriten auf dem Pizzateller. Sie ist wunderbar frisch, herrlich würzig und liegt nicht so schwer im Magen wie viele andere Sorten. Wenn du, genau wie ich, die Kombination aus luftgetrocknetem Schinken, kräftigem Parmesan und nussigem Rucola liebst, führt an diesem Rezept kein Weg vorbei. […]
south Direkt zum RezeptFür mich zählt die Pizza Parma ganz klar zu den absoluten Favoriten auf dem Pizzateller. Sie ist wunderbar frisch, herrlich würzig und liegt nicht so schwer im Magen wie viele andere Sorten.
Wenn du, genau wie ich, die Kombination aus luftgetrocknetem Schinken, kräftigem Parmesan und nussigem Rucola liebst, führt an diesem Rezept kein Weg vorbei. Das Zusammenspiel dieser drei Zutaten ist einfach unschlagbar.
Das Beste daran: Wenn du diese Pizza servierst, werden deine Gäste denken, du hättest wahre Wunder in der Küche vollbracht. Dabei ist die Zubereitung im Grunde kinderleicht – aber das bleibt unser kleines Geheimnis, einverstanden?
So entsteht der typische Geschmack
Das Fundament bildet hier ein ganz klassischer, knusprig luftiger Pizzateig, bestrichen mit einer aromatischen Tomatensoße und belegt mit Mozzarella, am besten Fior di latte. Im Prinzip backst du also erst einmal eine einfache Margherita, wobei du hier gerne etwas sparsamer mit dem Käse sein darfst.
Der eigentliche Zauber passiert erst danach: Auf den dampfend heißen Boden kommen hauchdünne Scheiben des edlen Schinkens aus der Region Parma, gefolgt von einer Handvoll knackigem Rucola und frisch gehobeltem Parmigiano Reggiano. Ein paar Tropfen gutes Olivenöl als Finish runden das Ganze perfekt ab.
Warum Prosciutto di Parma (Parmaschinken) den Unterschied macht
Bei diesem Rezept gilt eine eiserne Regel: Die Pizza steht und fällt mit der Qualität des Schinkens. Greif hier bitte unbedingt zum Original, dem echten Parmaschinken (Prosciutto di Parma). Dieser luftgetrocknete Rohschinken darf nur in der Provinz Parma hergestellt werden und das schmeckt man auch.
Er besticht durch seine butterzarte Konsistenz, die appetitliche rosarote Farbe und eine feine Fettmaserung, die auf der Zunge zergeht. Geschmacklich liefert er eine mild-nussige Würze, die der Pizza diesen unwiderstehlichen Umami-Kick verleiht. Ich kann nicht sagen wie oft ich mir in der Küche von meinem Papa ein paar frische Scheiben Parmaschinken abschneiden ließ und sie auf einem Brot mit Mozzarella und Rucola gegessen habe. Das war jahrelang mein Frühstück, wenn ich in seinem Restaurant die Ferien verbracht habe.
Du erkennst das Original Produkt im Kühlregal übrigens ganz leicht an der fünfzackigen Krone auf der Verpackung. Ein weiterer Pluspunkt: Der traditionell hergestellte Parmaschinken kommt völlig ohne Nitrate und künstliche Konservierungsstoffe aus.
Leichter Genuss mit intensivem Geschmack
Die Pizza Parma ist die perfekte Wahl, wenn du Lust auf Pizza hast, dich danach aber nicht „überfressen“ fühlen möchtest.
Während manche Pizzasorten unter Bergen von Käse und fettiger Salami fast ersticken, punktet diese Variante mit Leichtigkeit und Eleganz. Gleichzeitig liefert dir der hochwertige Parmaschinken wertvolles Eiweiß.
Man kann fast schon sagen, dass sie zu den gesünderen Vertretern in der Pizza-Welt gehört. Nicht zuletzt steuert der frische Rucola auch noch eine Portion Vitamine bei.
FAQ – Original italienische Pizza mit Parmaschinken und Rucola
Leider erlebt man es bei Lieferdiensten oft, dass die Pizza Parma lieblos zubereitet wird.
Mein Tipp
Übertreibe es nicht mit dem Käse auf der Tomatensoße, sonst wird das Ganze zu mächtig und erschlägt die feinen Aromen des Belags.
Investiere lieber in guten Hartkäse für das Topping. Hier ist Parmigiano Reggiano Pflicht – Grana Padano oder andere Hartkäse können geschmacklich einfach nicht mithalten.
Bevor wir gleich den Teig ausrollen, beantworte ich dir noch die wichtigsten Fragen zur Zubereitung. Sollte noch etwas unklar sein zum Pizza Parma Rezept, schreib mir einfach!
Womit belegt man Pizza Parma?
Die Basis ist eine Margherita. Neben der Tomatensoße und dem Fior di Latte (oder Mozzarella) kommen als eigentliche Stars der Parmaschinken, Rucola und gehobelter Parmesan zum Einsatz.
Was kann ich statt Parmaschinken nehmen?
Solltest du mal keinen echten Parmaschinken finden, drücke ich ein Auge zu: Ein guter spanischer Serrano oder ein San Daniele Schinken sind würdige Alternativen!
Wann kommt der Parmaschinken auf die Pizza?
Das ist der wichtigste Punkt: Erst wenn die Margherita fertig gebacken aus dem Ofen kommt! Dann verteilst du sofort den frischen Rucola darauf, hobelst den Parmesan darüber und drapierst die Schinkenscheiben.
Warum erst nach dem Backen? Ganz einfach: Wenn du den Schinken mitbäckst, wird er trocken und extrem salzig. Gibst du ihn aber auf die heiße Pizza, reicht die Restwärme völlig aus, um das Fett im Schinken leicht anzuschmelzen, sodass er sein volles Aroma entfaltet, ohne auszutrocknen. Auch der Rucola bleibt so knackig und frisch.
Die beste hausgemachte Pizza – Mein Pizza Parma Rezept
Bevor du loslegst, wirf noch einen kurzen Blick auf die Anleitung.
Du hast mein Pizza Parma Rezept schon ausprobiert? Das freut mich riesig!
Wie hat dir das Zusammenspiel aus dem salzigen Schinken, dem peffrigen Rucola und dem würzigen Parmesan gefallen? Lass mir gerne einen Kommentar da und erzähl mir, ob du diese Variante auch so sehr feierst wie ich.
Merk's dir!
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Pizza Parma – Italienische Pizza mit Parmaschinken und Rucola

Empfohlenes Equipment
Zutaten
Pizzateig
- 6 Kugeln Pizzateig siehe Pizzateig Rezept
Parma Belag
- 1 Dose San Marzano Tomaten püriert, siehe Pizza Soße
- 50 g Parmesan gerieben
- 24 Blatt frischer Basilikum
- 600 g Fior di Latte alternativ Mozzarella
- Salz, Pfeffer, Olivenöl nach Bedarf
- etwas Semola zum Ausbreiten der Pizza
- 120g g Rucola frisch
- 300 g Parma Schinken
- 120 g Parmesan am Stück
Zubereitung
Vorbereitung
- Rucola waschen und trocken wedeln.
Zubereitung
- Pizzateig auf Semola ausbreiten. Dazu mit den Fingern leicht von der Mitte nach außen einen Rand formen. Den Teig wenden und wiederholen. Nun den Teig vorsichtig außeinander Ziehen. Darauf achten, dass der Rand nicht platt gedrückt wird.
- Pizza nun mit etwas Tomatensoße belegen.
- Etwas Parmesan darüber geben. Basilikum Blätter darauf verteilen.
- Fior di Latte in Streifen oder in Würfel darauf geben.
- Pizza auf eine mit Semola bestäubte Pizzaschaufel ziehen. Die Pizza noch einmal etwas dehnen (siehe Video).
- Auf einem Pizzastein oder Backstahl so heiß, wie es nur möglich ist, backen. Meinen Backofen stelle ich auf 300 Grad und lasse ihn ca. 30 Minutenvorheizen. Da braucht sie dann knapp 4-5 Minuten.Alternativ auf einem Backblech (auf den Kopf gestellt) backen. Die Backzeit verlängert sich dadurch etwas.
- Nach dem Backen Rucola und Parmaschinken auf die Pizza geben.
- Parmesan über die fertig belegte Pizza hobeln!








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