Pizza Marinara – vegane Pizza ohne Käse
Glaubst du immer noch, dass eine Pizza zwingend Käse braucht, um richtig lecker zu sein? Dann hast du die Pizza Marinara definitiv noch nicht probiert! Sie gilt als die Urmutter aller Pizzen und beweist eindrucksvoll, dass gerade mal vier simple Zutaten oft für mehr Geschmacksexplosionen sorgen können als jeder überladene Belag es je könnte. Die […]
south Direkt zum RezeptGlaubst du immer noch, dass eine Pizza zwingend Käse braucht, um richtig lecker zu sein? Dann hast du die Pizza Marinara definitiv noch nicht probiert!
Sie gilt als die Urmutter aller Pizzen und beweist eindrucksvoll, dass gerade mal vier simple Zutaten oft für mehr Geschmacksexplosionen sorgen können als jeder überladene Belag es je könnte.
Die Marinara Pizza zeichnet sich, wie alle wirklich guten Pizzen, durch eine aromatische Pizza Soße aus San-Marzano-Tomaten aus. Dazu gesellen sich lediglich frischer Knoblauch, getrockneter Oregano, exzellentes Olivenöl und etwas Basilikum. Das macht sie ganz nebenbei zu einer der wenigen traditionell veganen Pizza Varianten.
Lass dich darauf ein, probiere sie aus und überzeuge dich selbst von diesem puren, aromatischen Geschmack!
Marinara Pizza ohne Käse
Dieses Rezept ist der beste Beweis dafür, wie verdammt gut ein Pizzaboden auch ganz ohne Käse schmecken kann.
Versteh mich nicht falsch, das ist keine Kritik an Mozzarella und Co. – ich liebe Käse! Aber es lohnt sich absolut, die eigene Komfortzone mal zu verlassen und dem Gaumen etwas Abwechslung zu bieten.
Die Pizza Marinara ist damit die ideale Wahl für alle, die laktoseintolerant sind, sich rein pflanzlich ernähren oder einfach eine leichtere, bekömmlichere Variante suchen.
In Neapel findest du bis heute traditionsreiche Pizzerien, die auf ihrer Karte ausschließlich Marinara und Margherita führen. Ich bin mir sicher: Spätestens nach dem ersten Bissen habe ich dich davon überzeugt, diesen Klassiker regelmäßig nachzubacken.
Vegane Pizza Marinara – die liebste Pizzavariante von meinem Papa
Die vegane Pizza Marinara ohne Käse ist wohl die ehrlichste und „einfachste“ Pizza der Welt.
Lange Zeit hatte ich sie gar nicht so auf dem Schirm, obwohl ich schon als Kind in Papas Restaurant oft Pizza nur mit Tomatensoße zubereitet habe. Damals habe ich sie allerdings heimlich noch mit frischem Parmesan bestreut – aber das ist eine andere Geschichte.
Sie mag auf den ersten Blick vielleicht unspektakulär aussehen, aber handwerklich gut gemacht, ist sie ein absoluter Hochgenuss. Vielleicht ist sie genau aus diesem Grund auch die allerliebste Pizzavariante von meinem Papa.
Er hat meine Version vor Kurzem probiert und in den höchsten Tönen gelobt, was mir als Sohn natürlich unglaublich viel bedeutet hat!
Das Geheimnis der vier Zutaten
In einer Zeit, in der Pizzen oft mit allem Möglichen überladen werden – von Ananas bis hin zu Ziegenkäse – setzt die Pizza Marinara ein radikales Statement für Purismus.
Sie braucht keinen Schnickschnack. Sie ist so gut, dass sie dich mit nur vier Komponenten glücklich macht.
Das bestätigt wieder einmal die typisch italienische Kochphilosophie: Nimm die allerbesten Zutaten, die du kriegen kannst, und lass sie einfach für sich sprechen.
Wenn du eine Marinara Pizza ohne Käse genießt, schmeckst du jede einzelne Nuance in voller Pracht: Die fruchtige Süße der San-Marzano-Tomaten, die leichte Schärfe des Knoblauchs, das pfeffrige Aroma des Oreganos und die feine Note des hochwertigen Olivenöls. Es passt einfach alles harmonisch zusammen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Pizza Marinara
Oft wird die Pizza Marinara in Menüs als Vorspeise gereicht, die man sich teilt. Wir haben diese Tradition in einem Spanienurlaub für uns entdeckt und machen das seither zu Hause genauso. Wenn wir die Kräuter und den Knoblauch weglassen, ist die reine Tomatenpizza übrigens auch bei unseren Kindern der Renner, direkt neben der Salami-Variante.
Bevor ich dir gleich zeige, wie ich meine Marinara Pizza zubereite, kläre ich noch schnell ein paar häufige Fragen.
Wenn du darüber hinaus noch etwas zu dieser veganen Pizza ohne Käse wissen möchtest, schreib mir einfach.
Was kommt auf Pizza Marinara?
Das Herzstück ist die Soße aus San-Marzano-Tomaten. Darauf kommen für die klassische vegane Pizza nur noch dünne Knoblauchscheiben, Oregano, reichlich Olivenöl und frische Basilikumblätter.
Was bedeutet Pizza Marinara?
Der Name „Marinara“ bedeutet übersetzt „nach Seemannsart“. Wichtig: Es hat absolut nichts mit Meeresfrüchten zu tun (das wäre die Pizza Frutti di Mare).
Der Ursprung des Namens liegt darin, dass neapolitanische Seeleute diese Pizza früher an Bord zubereiteten. Sie nutzten dafür Zutaten, die gut lagerbar waren und auf den langen Seereisen nicht so schnell verdarben.
Eine Pizza für jeden Tag
Hand aufs Herz: Die Marinara Pizza ist unschlagbar günstig. Sie besteht aus Zutaten, die fast jeder im Vorratsschrank hat oder für kleines Geld bekommt. Du brauchst keinen teuren Büffelmozzarella oder edlen Schinken kaufen.
Damit ist sie die perfekte Alltagspizza, die du ohne schlechtes Gewissen auch mehrmals pro Woche genießen kannst, ohne dein Haushaltsbudget zu sprengen.
Und glaub mir, schon beim ersten Bissen wirst du verstehen, warum die Italiener seit rund 300 Jahren verrückt nach dieser veganen Pizza ohne Käse sind.
Original italienisch – mein Marinara Pizza Rezept
Bevor du jetzt den Ofen vorheizt, lies dir das Marinara Pizza Rezept kurz in Ruhe durch.
Du hast mein Marinara Pizza Rezept schon getestet? Das freut mich riesig!
Wie hat dir und deinen Liebsten die vegane Pizza geschmeckt?
Hinterlasse mir jetzt gerne einen Kommentar und verrate mir, welche weitere Pizzavariante du dir hier auf dem Blog von mir wünschst!
Merk's dir!
Du bist bei Pinterest aktiv und immer auf der Suche nach schnellen, einfachen Gerichten? Dann folge mir jetzt gerne und merke dir direkt dieses original Rezept für authentische Marinara Pizza ohne Käse.
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Empfohlenes Equipment
Zutaten
Pizzateig
- 6 Kugeln Pizzateig siehe Pizzateig Rezept
Marinara Belag
- 1 Dose San Marzano Tomaten püriert, oder Pizza Soße
- 3 Zehen Knoblauch in Scheiben geschnitten
- 24 Blatt frischer Basilikum
- 3 TL Oregano getrocknet
- Salz, Pfeffer, Olivenöl nach Bedarf
- etwas Semola zum Ausbreiten der Pizza
Zubereitung
- Pizzateig auf Semola ausbreiten. Dazu mit den Fingern leicht von der Mitte nach außen einen Rand formen. Den Teig wenden und wiederholen. Nun den Teig vorsichtig außeinander Ziehen. Darauf achten, dass der Rand nicht platt gedrückt wird.
- Pizza nun mit etwas Tomatensoße belegen.
- Basilikum Blätter darauf verteilen.
- eine halbe Zehe Knoblauch auf die Pizza verteilen und mit einem halben TL Oregano betreuen. Olivenöl darüber geben, ggfs etwas Salzen und Pfeffern.
- Pizza auf eine mit Semola bestäubte Pizzaschaufel ziehen. Die Pizza noch einmal etwas dehnen (siehe Video).
- Auf einem Pizzastein oder Backstahl so heiß, wie es nur möglich ist, backen. Meinen Backofen stelle ich auf 300 Grad und lasse ihn ca. 30 Minutenvorheizen. Da braucht sie dann knapp 4-5 Minuten.Alternativ auf einem Backblech (auf den Kopf gestellt) backen. Die Backzeit verlängert sich dadurch etwas.







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